Druck- und Ausgabemanagement – Teil 2: Ausgabeeinstellungen und Druckprozesse

 

Dieser WIKI-Artikel baut auf den Informationen der Druckerdefinition des Druck- und Ausgabemanagements auf. Sollten Sie zu diesem Thema noch keine Kenntnisse haben, starten Sie am besten mit dem WIKI-Artikel: https://wiki.softengine.de/23728/

Informationen zum Einrichten von Druckerdefinitionen finden Sie hier:
https://wiki.softengine.de/26180/

Im zweiten Bereich des Druck- und Ausgabemanagements lassen sich sogenannte Ausgabeeinstellungen vornehmen.

Ausgabeeinstellungen sind Zusammenstellungen mehrerer Formulare, Drucker und deren Einstellungen, um Ausgabevorgänge „mit einem Klick“ zu ermöglichen.

Legen Sie zuerst fest, ob die Ausgabeeinstellung für Belege oder Auswertungen wirken soll. Erstellen Sie dann mit der Taste [F3] oder die Funktion „Neu“ im Menü „Allgemein“ eine neue Ausgabeeinstellung.

Es lassen sich 7 verschiedene Ausgaben in dieser Zusammenstellung festlegen.

Hier ein Beispiel für den Rechnungsdruck.

Ein Druck soll auf Briefbogen ausgegeben werden – es wird der passende Drucker (Laserdrucker mit Schachtansteuerung Briefbogen) sowie das gewünschte Formular gewählt.

Zusätzlich lassen sich noch Anzahl und Steuerzeichen festlegen sowie ein Workflow vor oder nach dem Druck ausführen.

Im zweiten Schritt soll der Beleg an das Archiv übergeben werden.

Eine Kopie soll auf normalem Kopierpapier gedruckt werden.

Eine Exemplar soll per Mail versandt werden.

Die Ausgabeeinstellung enthält nun alle getroffenen Vorgaben.

Während Sie bei Ausgabeeinstellungen für Belege die Formulare und Drucker vorgeben, legen Sie bei den Ausgabeeinstellungen für Auswertungen fest, auf welchem Drucker und wie oft eine Auswertung gedruckt, bzw. welche Workflows damit verbunden ausgeführt werden sollen.

Drucker, Workflows und ggf. Steuerzeichen festlegen.

Die neu erstellte Ausgabeeinstellung:

In den Ausgabeeinstellungen legen Sie fest was und wie gedruckt/ausgegeben wird. Druckprozesse erlaube die Vorgaben, wann, unter welchen Voraussetzungen und von wem der Druck/die Ausgabe vorgenommen werden soll.

Auch bei den Druckprozessen wird wieder zwischen Belegen und Auswertungen unterschieden.

Zunächst zu den Druckprozessen für Belege.

In gewohnter Weise legen Sie einen neuen Vorgang an, ein Assistent unterstütz Sie hierbei.

Die Druckausgabe lässt sich auf bestimmte Belege (im Beispiel nur für Rechnungen) einschränken.

Es lässt sich weiterhin festlegen, wann der Druckprozess zur Verfügung stehen soll. Damit lässt sich beispielsweise regeln, dass ein Nachdruck anders gedruckt wird, wie das Original (erster Druck) eines Beleges.

In den Ausgabeeinstellungen sind die Formulare und Drucker festgelegt. Hier ordnen Sie nun eine solche Einstellung zu und definieren hiermit, welche Formulare wo gedruckt werden.

Nicht jeder Bediener darf alle Ausdrucke durchführen, Sie können die Ausgabe für Bediener oder auf Arbeitsgruppenebene festlegen.

Ebenso lässt sich der Standort vorgeben, an welchem dieser Druckprozess zur Verfügung stehen soll.

Eine Einschränkung auf bestimmte Mandanten ist ebenso möglich.

Vor dem Anlegen des Prozesses erhalten Sie nochmals eine Übersicht und könnten mit „zurück“ nochmals getroffene Vorgaben korrigieren. Ist alles okay, bestätigen Sie mit „Fertig stellen“.

Fertiger Druckprozess:

Sind Druckprozesse vorhanden, werden diese beim Druck mit höchster Priorität angeboten. Die Druckerauswahl ändert sich wie folgt:

Die bisherige Auswahl steht dann unter der Option „Manuelle Formular/Druckerauswahl zur Verfügung.

Druckprozesse für Auswertungen: 

In ähnlicher Vorgehensweise wie für Belege erstellen Sie Druckprozesse für Auswertungen. Wechseln Sie dazu auf den Bereich Auswertungen und starten Sie die Erstellung mit [F3] oder den Menüeintrag „Neu“ im Menü „Allgemein“.

Beim Start legen Sie fest, für welchen Bereich der Druckprozess zur Verfügung stehen soll.

Nach dieser Festlegung startet der eigentliche Assistent, der Sie durch die einzelnen Schritte der Neuanlage begleitet.

Vergeben Sie einen sinnvollen Namen.

Bestimmen Sie den Zeitpunkt, wann der Druckprozess zur Verfügung stehen soll.

Fügen Sie eine Ausgabeeinstellung hinzu – also den oder die Drucker/Ausgabemöglichkeiten, auf welchen die Ausgabe erfolgen soll.

Ordnen Sie einen Speziellen Bediener oder eine Arbeitsgruppe hinzu, für die dieser Druckprozess zur Verfügung stehen soll.

Der Druckprozess kann an allen Standorten oder nur an bestimmten Standorten zur Auswahl angeboten werden.

Außerdem lässt sich die Verfügbarkeit – wenn gewünscht – auf einen Mandanten begrenzen.

Nach diesen Festlegungen kann der Prozess fertig gestellt werden.

Werden nun Listen ausgedruckt und stehen Druckprozesse dafür zur Verfügung, so werden diese wieder als erstes zur Auswahl angeboten – nachfolgend ein Beispiel dafür.

Es gibt keine Druckprozesse für WAWI-Auswertungen. Aus diesem Grund werden die Druckerdefinitionen angezeigt aber keine Druckprozesse.

Im Bereich CRM ist (in den genutzten Beispieldaten) ein Druckprozess vorhanden. Dieser wird zuerst für den Druck angeboten.

Wählen Sie statt dem Druckprozess die Variante „Start wie in Selektion angegeben“, wird der in der Auswertung hinterlegte Drucker genutzt bzw. die manuelle Druckerauswahl angeboten.

 

 

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