" [ * 1 4 A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W X Z

WEBWARE Objektsystem

  ,

Definition:

Ein WEBWARE-Objektsystem ermöglicht es, mehrere Objekte innerhalb einer oder mehrerer Karteikarten innerhalb eines Fensters darzustellen.
Es steht ab WEBWARE 2.0 zur Verfügung unter Designer -> Extras -> Objektsysteme.

Funktionsweise:

Ein WEBWARE-Objektsystem kann pro Karteikarte maximal 3 Objekte gleichzeitig darstellen. Es sind bis zu 20 Karteikarten möglich.
Es kann importiert / exportiert werden. Exportierte Daten werden in der WWOS.DTK / Tabelle gespeichert.
Innerhalb des Objektsystems gibt es unterschiedliche Eventscripts, um zu unterschiedlichen Ereignissen Kalkulationen auszuführen.

Grundeinstellungen:

Innerhalb der Grundeinstellungen kann die Bildschirmdarstellung, Verfügbarkeit (Berechtigungseinstellungen) und eine Kategoriezuordnung (Äste links im Baum in der vorgelagerten Auswahl der Objektsysteme) eingestellt werden.
Die Kategorie ist eine reine Zuordnung ohne sonstiger Funktion.

Karteikarten:

Wird im Menü oder in der Grundeinstellung eine Karteikarte angeklickt, kommt bei noch nicht vorhandener Definition ein Assistent, in der bis zu 3 Objekte dieser Karteikarte hinterlegt werden können.
Die Objekte müssen vorher über „Extras -> Objekte“ angelegt worden sein. Nachdem die Objekte im Assistenten angegeben wurden, kann im nächsten Schritt der Anfangsstatus der Karteikarte (Kann beeinflusst werden, siehe Befehl STATUS_KARTEI[…] )  sowie die Skalierung der Objekte untereinander angegeben werden.
Die Objekte erhalten intern eine Objektnummer von 1-3, mit denen dann mittels Programmierung auf diese zugegriffen werden kann (siehe zB. Toolnummern).

Arten Eventscripts unter „Bearbeiten“:

  • Initialisierung
    Wird einmal beim Start des Objektsystems ausgeführt.
    Nicht verfügbar: START_TOOL[xxxxx] – Funktionen
  • Vor dem Schliessen des Modulsystems
    Wird beim Schließen des Objektsystems durchgeführt.
    Nicht verfügbar: START_TOOL[xxxxx] – Funktionen
  • Beim Initialisieren einer Karteikarte
    Wird beim ersten Aufruf einer Karteikarte ausgeführt. Ab dem zweiten Mal zur Laufzeit wird „Beim Aktivieren einer Karteikarte“ aufgerufen.
  • Beim Aktivieren einer Karteikarte
    Wird beim Aktivieren einer Karteikarte ausgeführt.
  • Beim Verlassen einer Karteikarte
    Wird beim Verlassen einer Karteikarte ausgeführt.
  • Toolausführung Bitmapleiste
    Wird ausgeführt, wenn ein individuelles Tool (46000-46999) durch einen Bitmapleisteneintrag oder Menüeintrag aufgerufen wurde.
  • Toolausführung Tastaturumleitung
    Wird ausgeführt, wenn ein individuelles Tool (46000-46999) durch eine Tastaturumleitung aufgerufen wurde.
  • Tabellenzeile erhält den Focus
    Wird beim Scrollen durch eine Tabelle ausgeführt.
  • Tabellenfeld erhält den Focus
    Wird beim Wechseln/Durchbestätigen von Tabellenspalten ausgeführt.
  • Maske erhält den Focus
    Wird zB. beim Klick auf die Maske ausgeführt. Wird NICHT ausgeführt, wenn die Maske bereits den Fokus hat.
  • Maskenfeld erhält den Focus
    Wird beim Wechseln/Durchbestätigen von Maskenfeldern ausgeführt.
  • Vor dem Start einer Objektdefinition
    Wird vor Start eines Objekts ausgeführt. Dient dazu, vor dem Start eines Objekts Standardvariablen vorzubelegen.
    Nicht verfügbar: START_TOOL[xxxxx] – Funktionen
  • Toolausführung Stammdatenkalkulation
    Wird ausgeführt, wenn ein individuelles Tool (46000-46999) durch eine START_TOOL-Funktion aufgerufen wurde.
  • Nach dem ersten Start einer Objektdefinition
    Wird nach dem Start eines Objekts ausgeführt. Hier sind bereits START_TOOL-Funktionen möglich.
  • Drag eines Items wird gestartet von einem Objekt
    Wird beim „Ziehen“ eines Items ausgeführt (zB. Ziehen einer Tabellenzeile oder Maskenfeld (Bei Maskenfeld muss SHIFT-Taste vor Beginn des Drags gehalten werden)).
  • Drop eines Item wird ausgeführt auf ein Objekt
    Wird beim „Loslassen“ eines Items ausgeführt (zB. ziehen einer Tabellenzeile und loslassen auf einem Ast einer Baumstruktur)
  • Toolausführung nach Tastenevent
    Wird nach einem Tastendruck ausgeführt. Der gedrückte Tastencode steht in MEM_29229_5 zur Verfügung.
    Ausgenommen sind Taste ESC (abbrechen) und F10 (Speichern).

Freie Variablen unter „Bearbeiten“:

Hier können mittels einer leeren Maske eigene Felder über Feldverwaltung->Kartei Individual angelegt werden.
Dieser Bereich dient nur der Anlage von Individualfeldern, die Maske ansich muss nicht designt werden und wird nicht verwendet.
Diese Variablen können dann objektübergreifend zum zwischenlagern von Daten genutzt werden (meist genutzt in den unterschiedlichen Eventscripts)

Sonstiges:

  • Der Aufruf eines Objektsystems erfolgt außerhalb über das Einbinden in ein Menü/Bitmapleiste, hier steht die Aufrufart „10: Objektsystem“ zur Verfügung. In einer eigenen Spalte kann die ID des Objektsystems eingetragen wird.
    Screenshot_486
  • Der Aufruf eines Objektsystems mittels Kalkulationen / Programmieranweisungen kann über die Funktion GET_RELATION[1120!…] erfolgen.
  • Der Zugriff auf ein offenes Objektsystem kann mittels GET_RELATION[1122!…] erfolgen.
  • Der Export/Import von Objektsystemen ist über die vorgelagerte Auswahl Objektsystem -> Tools möglich.
    Die Exportdefinitionen werden in die Datei WWOS.DTK im APP Verzeichnis der WEBWARE Installation abgelegt.
  • Von SoftENGINE ausgelieferte Objektsysteme werden beim Update in der WWOS.DTK ausgeliefert (diese wird also bei Update überschrieben), somit sind diese nach Update nicht sofort verfügbar, sondern müssen erst importiert werden.
    Nur bei Neuinstallationen sind aktuellere von SoftENGINE ausgelieferte Objektsysteme sofort vorhanden.

Weiterführende Links:

Objekt

Popup-Menü

Bitmapleiste

Tastaturumleitung

Toolnummer

Standardvariablen eines Objektsystems

Beispielvideo Objektsystem Grundeinführung

Seminarvideo: WEBWARE 2.1 – WEBWARE Objektsysteme (vertiefend)

 

 

Ähnliche Artikel

LEAVE A COMMENT