So stellt sich zunächst das System von WEBWARE in Verbindung mit anderen Anwendungen dar:

Sie benötigen eine WEBWARE-Installation, um mit den Webservices arbeiten zu können.
Wie arbeiten nun Webservices?
- Prinzipiell handelt es sich um eine Anfrage (Request) eines fremden Systems an den WEBWARE-Server.
- Die Anfrage fordert Daten aus dem WEBWARE-System an
- Die WEBWARE prüft die Anfrage und liefert, wenn eine Genehmigung erteilt werden kann, die Daten
- Die anfragende Applikation erhält die Daten zur Verfügung gestellt
Es wird also ein Request an den Server gesandt, welcher zum einen eine Authentifizierung und dezenteren die Datenabfrage selbst (Datenbereich, Felder) enthält.
Das kann beispielsweise so aussehen:

Diese Daten werden in einer allgemein üblichen Form als „Datenpakete“ bereit gestellt (Response), die anfragende Anwendung kann diese dann auswerten und weiter verarbeiten.
Hier als Beispiel die Antwort auf eine Anfrage nach Projekten. Es wird zunächst der Status der Abfrage und dann folgend die Datensätze selbst geliefert. Sie erkennen die Felddefinitionen der SoftENGINE ERP (also z.B. „PRJ_37_40“ für die Projektbezeichnung.

Ein solcher Vorgang lässt sich auch in der WEBWARE nachvollziehen, starten Sie dazu das „Systemcockpit“:

…und wechseln Sie zur Administration

Hier finden Sie die Details zu den erhaltenen Anfragen:

Die anfragenden Applikationen müssen sich, bevor Daten ausgetauscht werden können, über vorher vergebene Schlüssel authentifizieren. Diese Schlüssel sind eine Hersteller und eine Anwendungsnummer.
Hier ein Beispiel:

Zunächst wird sich die Anwendung mit diesen Schlüsseln bei der WEBWARE authentifizieren. Sind die Schlüssel korrekt, muss die Anwendung freigegeben werden. Die Freigabe kann automatisch oder manuell durch den Administrator erfolgen, je nach (und das ist pro Anwendung unterschiedlich) Einstellung im Systemcockpit.
Ist die Freigabe erfolgt, erhält die anfragende Anwendung einen sogenannten Servicepass, der dann bei der eigentlichen Datenanforderung mit übertragen wird. Nur dann werden Daten geliefert.
Die Daten oder Aktionen werden über festgelegte Funktionen angefordert, hier einige Beispiele:

Um die Zugriffe der Anwendungen zu steuern, stehen Ihnen umfangreiche Einstellungen im Systemcockpit, Bereich „Konfiguration“ zur Verfügung.

Dort, im Unterbereich „SoftENGINE App Store“ werden die Anwendungen definiert und die Detaileinstellungen getroffen.

Dazu gehören Angaben wie z.B.
- Mandantenauswahl
- Zeiträume
- wie soll die Freigabe erfolgen
Eine definierte Anwendung ist sozusagen ein „Endpunkt“, bei dem eine Anmeldung von außen erfolgen kann. Im Zweig „Meine Serviceanwendungen“ finden Sie eine Übersicht darüber:

Damit die Datenanfrage auch intern verarbeitet wird, benötigt man noch sog. „Prozessor Knoten“, letztlich einen Prozess, der die Anfrage selbst innerhalb der WEBWARE/BüroWARE auf die Datenbank anwendet.

Diese Werte müssen alle in der Anwendung bekannt und von ihr übertragen werden.

Zunächst benötigen Sie administrative Unterstützung, dass heißt, Sie müssen bei SoftENGINE einen Account für den SoftENGINE App Store anfordern. Es gibt zwei Account-Arten, für Anwender (Sie nutzen vorhandene Applikationen) und Hersteller (Sie erstellen selbst Anwendungen).
Verfügen Sie über einen Zugang, können Sie im WEBWARE System-Cockpit den Bereich „Installation“ öffnen.

Dort tragen Sie die erhaltenen Account-Informationen bei „SEAS SoftENGINE App Store“ ein. Der Store liefert eine Service-Pass zurück und damit ist Ihre WEBWARE im App Store registriert.

Nun müssen Sie die Webservices noch aktivieren (Standardmäßig sind sie deaktiviert):

Sie erhalten noch Schlüssel für die eigene Anwendung, die Sie im Bereich SoftNEGINE App Store eintragen müssen.

Ist das alles erfolgt, wechseln Sie in den Bereich „Konfiguration“.

Dort aktualisieren Sie bei „SoftENGINE App Store“ Ihre WEBWARE-Instanz:

Nun werden die Anwendungen angezeigt, die für Ihre Installation zur Verfügung stehen (im Beispiel ist das nur die Offline-Kasse):

Sie können hier die Installation/Einrichtung des Webservices für die Offline-Kasse, sozusagen stellvertretend für eine Webservice-Installation, nachvollziehen: https://wiki.softengine.de/26520/
ACHTUNG! Ab Version 7.00.403.89739 ist der Zugang zum SoftENGINE Appstore (Abschnitt unten) zum Verwalten der Anwendung NICHT MEHR NOTWENDIG. Die Anwendungen können nun lokal verwaltet werden über den Designer > Extras > WEBSERVICE Anwendungen (hier werden beim ersten Aufruf auch SoftENGINE Standardanwendungen wie die SoftENGINE OfflineKasse eingespielt).
Es ist nur noch eine einmalige Registrierung notwendig, um Zugangsdaten für die WEBSERVICE Schnittstelle zu bekommen, um Benutzername und Passwort für den obigen Schritt zu erhalten (hier bitte sich an SoftENGINE wenden. Ansprechpartner Michael Pagler).
—–
Hier noch die Sicht auf den App-Store. Sie melden sich dort mit Ihren Zugangsdaten an und haben, je nach Zugangsart, verschiedene Bereiche zur Verfügung:

Als Anwender öffnen Sie „Mein App Store“. Hier sind die bereits vorhandenen App’s aufgeführt:

Um eine App zu installieren, wählen Sie diese aus und fügen sie über „Tools“ ihrem Software-Pflegevertrag hinzu.

Als App-Entwickler öffnen Sie „Hersteller“.

Dort können Sie Ihre eigenen Anwendungen anlegen:

Sie sehen Ihre eigenen Anwendungen:

Definieren Name und Anwendungstyp:

Haben eine Versionsverwaltung:

Können Zuordnungen zu WEBWARE-Installationen vornehmen (Kartei „Ihre Freigegebene Installationen“) und legen bei „Funktionen und Regeln“ fest, welche Funktionen für die App verfügbar sein sollen (ggf. unter welchen Bedingungen).

Sie können sich dazu auch gern folgenden Videomitschnitt eines durchgeführten Seminars ansehen: